LED Preferences / LED & Hardware Setup

Preferences - Inhalt


– 1. LED & Hardware Setup
– 1.1 Recommended power supply
– 1.2 Enable automatic brightness limiter
– 1.3 Maximum Current
– 1.4 Current estimated usage
– 1.5 LED voltage
– 2. Hardware Setup
– 2.1 LED Output 1
– 2.2 Color Order
– 2.3 Reversed (rotated 180°)
– 2.4 Skip first LEDs
– 2.5 Off Refresh
– 2.6 LED Output 2
– 2.7 Vorteile mehrerer Outputs
– 2.8 LED Memory Usage
– 2.9 Make a segment for each output
– 2.10 Use global LED buffer
– 3. Color Order Override
– 4. Button Configuration
– 5. IR GPIO
– 5.1 Apply IR change to main segment only
– 6. Relay GPIO
– 7. Defaults
– 7.1 Turn LEDs on after power up/reset
– 8. Gamma correction
– 9. Transitions
– 10. Timed Light
– 11. White Management
– 12. Fazit


Das Menü „LED Preferences“ ist das wichtigste Hardware-Menü in WLED.
Hier legst du fest:

  • welche LEDs du verwendest
  • an welchen Pins sie angeschlossen sind
  • wie viel Strom genutzt werden darf
  • wie Taster, Relais oder Fernbedienungen arbeiten
  • wie weich Farben und Effekte dargestellt werden

Für Einsteiger wirkt dieses Menü oft kompliziert.
Tatsächlich braucht man aber nur zu verstehen:

WLED muss wissen:
Welche LEDs? Wo angeschlossen? Wie viel Strom? Und wie sollen sie reagieren?

1. LED & Hardware Setup

Dieser obere Bereich zeigt die grundlegenden Daten deiner LED-Installation.


Total LEDs

Beispiel:

60 LEDs


Das bedeutet:
Alle konfigurierten LEDs zusammen ergeben 60 Stück.

Wenn du:

  • 1 Strip mit 60 LEDs hast → ebenfalls 60
  • 2 Strips mit je 30 LEDs hast → auch 60

Warum ist diese Zahl wichtig?

Die LED-Anzahl beeinflusst:

BereichBedeutung
Speicherverbrauch Mehr LEDs brauchen mehr Arbeitsspeicher
Stromverbrauch Mehr LEDs = mehr Strom
Performance Viele LEDs können den Controller stärker belasten
Effekte Große Animationen brauchen mehr Rechenleistung

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Recommended power supply

WLED berechnet automatisch ein empfohlenes Netzteil.

Beispiel:

5V 3.5A


Das bedeutet:
Für maximale Helligkeit auf Vollweiß sollte dein Netzteil etwa 3,5 Ampere liefern können.


Warum „Vollweiß“ wichtig ist

RGB-LEDs brauchen am meisten Strom wenn:

  • Rot = 100%
  • Grün = 100%
  • Blau = 100%

gleichzeitig aktiv sind.

Dann entsteht Weiß — und der höchste Stromverbrauch.


Hinweis: „for most effects, ~1.5A is enough“

Das bedeutet:
Normale Animationen verbrauchen oft viel weniger Strom als Vollweiß.

Viele Effekte:

  • blinken nur teilweise
  • nutzen dunklere Farben
  • schalten nie alle LEDs gleichzeitig voll ein

Darum reicht oft ein kleineres Netzteil.

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Enable automatic brightness limiter

Sehr wichtige Sicherheitsfunktion.
Wenn aktiviert:

WLED reduziert automatisch die Helligkeit, sobald zu viel Strom verbraucht würde.

Warum ist das sinnvoll?

Ohne Begrenzung kann passieren:

  • Netzteil überlastet
  • LEDs flackern
  • ESP startet neu
  • Spannung bricht ein
  • Kabel werden heiß

Empfehlung für Beginner

SituationEmpfehlung
Anfängerprojekt Immer aktivieren
USB-Betrieb Sehr wichtig
Große Installationen Pflicht
Starkes Netzteil vorhanden Trotzdem sinnvoll

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Maximum Current

Beispiel:

850 mA


Das bedeutet:WLED darf maximal 850 Milliampere nutzen.


Einfache Erklärung

WLED behandelt diesen Wert wie eine Strom-Grenze.
Wird die Grenze überschritten:

  • reduziert WLED automatisch die Helligkeit

Typische Werte

VersorgungEmpfehlung
Direkt über ESP/USB unter 1000 mA
Kleines Netzteil reale Leistung eintragen
Großes Netzteil tatsächlichen Maximalwert eintragen

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Current estimated usage

Der Bereich „Current estimated usage“ zeigt den aktuell geschätzten Stromverbrauch deiner LEDs an.
WLED berechnet diesen Wert automatisch anhand mehrerer Faktoren:

  • Anzahl der LEDs
  • aktuelle Helligkeit
  • verwendete Farben
  • LED-Typ
  • Spannungseinstellung
  • aktive Effekte


Wenn dort zum Beispiel:

160 mA


steht, bedeutet das:

Die LEDs verbrauchen im aktuellen Zustand ungefähr 160 Milliampere Strom.
Wichtig ist dabei:
Dieser Wert ist keine echte Messung, sondern eine intelligente Berechnung der Firmware. WLED besitzt keinen eingebauten Stromsensor. Stattdessen nutzt die Software typische Verbrauchswerte der LEDs und schätzt daraus die momentane Belastung. Das funktioniert überraschend gut, weil RGB-LEDs relativ vorhersehbar arbeiten. Eine typische WS2812B-LED benötigt bei voller weißer Helligkeit ungefähr:

  • bis zu 55–60 mA pro LED


Allerdings nur dann, wenn:

  • Rot = 100%
  • Grün = 100%
  • Blau = 100%


gleichzeitig aktiv sind.
In der Praxis passiert das selten. Die meisten Animationen nutzen:

  • dunklere Farben
  • wechselnde Muster
  • nicht alle LEDs gleichzeitig


Dadurch liegt der reale Stromverbrauch oft deutlich niedriger.
Der geschätzte Verbrauch ist besonders wichtig für die automatische Strombegrenzung („Brightness Limiter“).
WLED überwacht ständig den berechneten Gesamtverbrauch. Wird der eingestellte Maximalwert überschritten, reduziert die Firmware automatisch die Helligkeit, um:

  • Netzteile zu schützen
  • Spannungsabfälle zu vermeiden
  • Neustarts des ESP zu verhindern
  • Flackern zu reduzieren


Gerade Anfänger unterschätzen häufig, wie viel Strom LEDs tatsächlich benötigen.
Schon 300 LEDs können bei voller Helligkeit mehrere Ampere ziehen. Deshalb hilft die Verbrauchsanzeige dabei, ein Gefühl für die tatsächliche Belastung zu bekommen.

Ein weiterer Vorteil:
Man erkennt schnell, wie stark verschiedene Effekte den Stromverbrauch beeinflussen.
Ein statisches Weißbild benötigt meist deutlich mehr Energie als bunte Animationen oder Lauflichteffekte.
Die Anzeige eignet sich daher hervorragend, um:

  • Netzteile richtig zu dimensionieren
  • Kabelquerschnitte abzuschätzen
  • Stromprobleme frühzeitig zu erkennen
  • sichere Helligkeitsgrenzen festzulegen

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LED voltage

Beispiel:

5V default (55mA)


Hier sagst du WLED:

Welche LED-Spannung und welcher LED-Typ verwendet wird.

Warum ist das wichtig?

WLED nutzt interne Verbrauchsmodelle.
Dadurch kann die Firmware:

  • Strom besser schätzen
  • den Limiter korrekt berechnen

Typische LED-Spannungen

TypTypische LEDs
5V WS2812B, NeoPixel
12V WS2811 Strips
24V große Installationen

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2. Hardware Setup

Der Bereich „Hardware Setup“ ist die wichtigste technische Konfiguration in WLED.
Hier wird festgelegt:

Welche LEDs hängen an welchem Pin und wie sollen sie angesteuert werden?


Im Grunde beschreibt dieses Menü die komplette physische Verbindung zwischen dem ESP-Controller und den LED-Strips. Jeder LED-Ausgang („Bus“) besitzt dabei eigene Einstellungen. Das ist besonders wichtig beim ESP32, weil dieser mehrere LED-Strips gleichzeitig steuern kann.
Zu jedem Ausgang gehören unter anderem:

  • LED-Typ
  • Anzahl der LEDs
  • Startindex
  • GPIO-Pin
  • Farbreihenfolge
  • Spezialoptionen


Der Punkt „LED Type“ bestimmt das verwendete Kommunikationsprotokoll.
LEDs wie:

  • WS2812B
  • WS2811
  • SK6812


arbeiten zwar ähnlich, besitzen aber teilweise unterschiedliche Signalformate oder Zusatzfunktionen. WLED muss deshalb genau wissen, welcher Typ angeschlossen ist. Die Einstellung „GPIO“ legt fest, an welchem Pin des ESP die Datenleitung angeschlossen wurde.
GPIO steht für:

General Purpose Input/Output


Das sind die universellen Pins des Controllers.
Wird der falsche GPIO eingetragen:

  • reagieren LEDs gar nicht
  • flackern
  • zeigen zufällige Farben


Der Startindex („Start“) bestimmt die Position der LEDs im gesamten System. Bei mehreren Ausgängen entsteht dadurch eine durchgehende LED-Adressierung.
Beispiel:

  • Ausgang 1 → LEDs 0–29
  • Ausgang 2 → LEDs 30–59


Dadurch kann WLED mehrere physische Strips wie einen einzigen großen Strip behandeln. Die Einstellung „Length“ definiert die Anzahl der LEDs pro Ausgang.
Diese Zahl beeinflusst:

  • Speicherverbrauch
  • Performance
  • Stromberechnung


Je mehr LEDs konfiguriert werden, desto mehr RAM benötigt der ESP. Besonders beim ESP8266 existieren hier Grenzen. Der ESP32 besitzt deutlich mehr Speicher und eignet sich deshalb besser für große Projekte. Ein großer Vorteil des Hardware Setups ist die Unterstützung mehrerer paralleler Ausgänge.
Dadurch können:

  • große LED-Installationen
  • Matrizen
  • Raumbeleuchtungen
  • getrennte Zonen


deutlich flüssiger angesteuert werden. Bei nur einem langen Strip müssen alle Daten seriell hintereinander übertragen werden. Mehrere parallele Ausgänge reduzieren diese Verzögerung erheblich. 
Zusätzlich bietet das Menü viele Komfortfunktionen:

  • automatische Segmenterstellung
  • invertierte Laufrichtung
  • Überspringen defekter LEDs
  • gemeinsame Speicherpuffer


Dadurch lassen sich selbst komplexe LED-Projekte relativ einfach konfigurieren.

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LED Output 1

LED Type

Beispiel:

WS281x


Das ist die Standardfamilie für:

  • WS2812B
  • WS2811
  • NeoPixel

Einfach erklärt

WLED muss wissen:

  • wie die LEDs Daten verstehen
  • welches Signalprotokoll verwendet wird

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Color Order

Beispiel:

GRB


Das ist extrem wichtig.
Viele LEDs speichern Farben intern nicht als:

  • RGB


sondern als:

  • GRB
  • BRG
  • RGBW
    usw.

Typisches Problem

Wenn:

  • Rot falsch aussieht
  • Blau grün wird

liegt fast immer die falsche Color Order vor.


Lösung

Einfach:

  • RGB
  • GRB
  • BRG

durchprobieren.


Start

Beispiel:

0


Das bedeutet:
Der erste Strip beginnt bei LED Nummer 0.


Length

Beispiel:

30

Dieser Ausgang steuert 30 LEDs.


GPIO

Beispiel:

GPIO16

Das ist der Datenpin.
Hier sendet der ESP die Steuerdaten an die LEDs.


Wichtig für Anfänger

GPIO bedeutet:

Allgemeiner Ein-/Ausgangspin des ESP.


Dort wird:

  • Datenleitung
  • Button
  • Relais
    angeschlossen.

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Reversed (rotated 180°)

Sehr praktische Funktion.
Wenn aktiviert:

Die Reihenfolge der LEDs wird umgedreht.

Warum hilfreich?

Wenn der Strip falsch herum montiert wurde:

  • muss man ihn nicht neu kleben

WLED dreht die Reihenfolge einfach softwareseitig um.

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Skip first LEDs

Überspringt bestimmte LEDs am Anfang.
Nützlich bei:

  • defekten LEDs
  • versteckten LEDs
  • reservierten Pixeln

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Off Refresh – warum LEDs manchmal trotz „Aus“ aktualisiert werden müssen

Die Option „Off Refresh“ wirkt auf den ersten Blick merkwürdig.
Denn eigentlich erwartet man:

Wenn LEDs ausgeschaltet sind, passiert nichts mehr.


Technisch gesehen ist das jedoch nicht immer optimal.
Digitale LEDs wie WS2812B behalten ihren letzten Datenzustand im internen Speicher. Manche LED-Chips oder Netzteile reagieren dabei empfindlich, wenn längere Zeit keine neuen Datensignale mehr gesendet werden.
Dadurch können Probleme entstehen wie:

  • leichtes Glimmen
  • zufälliges Flackern
  • unstabile Farben
  • Störungen nach dem Ausschalten


Genau dafür existiert „Off Refresh“.
Ist diese Funktion aktiviert, sendet WLED weiterhin regelmäßig Aktualisierungsdaten an die LEDs — selbst wenn die LEDs eigentlich ausgeschaltet sind.
Die LEDs bleiben dadurch stabil im „echten Aus-Zustand“.
Besonders hilfreich ist das bei:

  • billigen Netzteilen
  • langen Datenleitungen
  • empfindlichen LED-Chips
  • elektrischen Störungen
  • großen Installationen


Ein weiterer wichtiger Punkt:
Manche LEDs interpretieren elektrische Störungen auf der Datenleitung als neue Befehle. Ohne regelmäßige Aktualisierung kann das zu zufälligem Aufblitzen einzelner LEDs führen.
„Off Refresh“ verhindert dieses Verhalten oft zuverlässig.
Der Nachteil:
Der ESP arbeitet dauerhaft weiter und sendet kontinuierlich Daten.
Dadurch steigt:

  • CPU-Last leicht an
  • Stromverbrauch minimal
  • Wärmeentwicklung geringfügig


Für kleine Heimprojekte ist das meist unproblematisch. Bei batteriebetriebenen Geräten oder Energiespar-Projekten deaktivieren manche Nutzer diese Funktion bewusst.
In der Praxis gilt aber:
Wenn LEDs im ausgeschalteten Zustand flackern oder glimmen, ist „Off Refresh“ häufig die erste und einfachste Lösung.

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LED Output 2

Im Beispiel existiert:

Ausgang 2

Was bedeutet das?

Der ESP32 kann mehrere LED-Strips gleichzeitig steuern.
Das ist ein großer Vorteil gegenüber ESP8266.


Beispiel

AusgangLEDsGPIO
Ausgang 1 0–29 GPIO16
Ausgang 2 30–59 GPIO2

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Vorteile mehrerer Outputs

VorteilErklärung
Mehr Performance LEDs werden parallel angesteuert
Große Projekte Tausende LEDs möglich
Mehrere Zonen Räume getrennt steuerbar
Weniger Verzögerung Effekte laufen flüssiger

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LED Memory Usage

Beispiel:

600 / 64000 B


Das zeigt:

  • wie viel RAM genutzt wird
  • wie viel noch frei ist

Warum wichtig?

Zu viele LEDs können:

  • Speicherprobleme verursachen
  • Abstürze erzeugen
  • Effekte verlangsamen

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Make a segment for each output

Sehr praktische Option.
Wenn aktiviert:

Jeder Ausgang wird automatisch als eigenes Segment angelegt.

Vorteil

Du kannst:

  • jeden Strip separat steuern
  • unterschiedliche Farben nutzen
  • verschiedene Effekte gleichzeitig anzeigen

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Use global LED buffer

Optimiert die Speicherverwaltung.
Einfach erklärt:

WLED nutzt einen gemeinsamen Speicherbereich für alle LEDs.


Das verbessert meist:

  • Stabilität
  • Geschwindigkeit

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3. Color Order Override

Die Funktion „Color Order Override“ gehört zu den häufigsten Ursachen für „falsche Farben“ bei LED-Projekten.
Viele Anfänger gehen davon aus, dass RGB-LEDs intern immer gleich aufgebaut sind:

  • Rot
  • Grün
  • Blau


Tatsächlich speichern viele LED-Chips die Farbkanäle aber in einer anderen Reihenfolge.
Sehr verbreitet ist zum Beispiel:

  • GRB statt RGB


Das bedeutet:
Die LED erwartet zuerst Grün, dann Rot und erst danach Blau.
Wenn WLED die falsche Reihenfolge verwendet, entstehen typische Fehler:

  • Rot wird grün
  • Blau wird rot
  • Farben wirken komplett falsch
  • Weiß bekommt Farbstiche


Genau dafür existiert die „Color Order“-Konfiguration.
Mit „Color Order Override“ kann man diese Reihenfolge manuell korrigieren oder überschreiben.
Das ist besonders wichtig bei:

  • gemischten LED-Typen
  • günstigen "NoName"-Strips
  • RGBW-LEDs
  • unterschiedlichen Chargen
  • Sonderhardware


Interessant ist:
Selbst optisch identische LED-Strips können intern unterschiedliche Farbzuordnungen besitzen.
Darum gibt es keine universelle Standard-Einstellung.
Die häufigsten Reihenfolgen sind:

ReihenfolgeTypisch bei
GRB WS2812B
RGB manche SK6812
BRG einige günstige Strips
RGBW RGBW-LEDs


WLED erlaubt dadurch eine sehr flexible Anpassung.
Für Beginner gilt:
Wenn Farben falsch aussehen, sollte zuerst die Color Order überprüft werden — noch bevor man Verkabelungsfehler vermutet.

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4. Button Configuration

Mit der „Button Configuration“ können echte Taster oder Schalter direkt mit WLED verbunden werden.
Dadurch lässt sich die Beleuchtung auch ohne:

  • Smartphone
  • Browser
  • App
  • WLAN

steuern.

Der Taster wird dabei an einen GPIO-Pin des ESP angeschlossen. WLED überwacht diesen Pin permanent und reagiert auf bestimmte Eingaben.
Besonders praktisch:
WLED unterstützt unterschiedliche Gerätetypen.

Zum Beispiel:

  • normale Drucktaster
  • Kippschalter
  • Touchsensoren
  • Bewegungsmelder
  • PIR-Sensoren


Je nach Typ interpretiert WLED die Signale unterschiedlich.
Ein einfacher Pushbutton kann beispielsweise:

  • Licht ein/aus schalten
  • Presets wechseln
  • Helligkeit verändern
  • Effekte starten


WLED erkennt dabei sogar verschiedene Tastendauern:

  • kurzer Druck
  • langer Druck
  • Doppelklick
  • Mehrfachklick


Dadurch entstehen erstaunlich viele Bedienmöglichkeiten mit nur einem einzigen Knopf. Die Funktion basiert auf sogenannten internen Pull-Up- oder Pull-Down-Widerständen des ESP. Diese sorgen dafür, dass der GPIO-Pin stabile Signalzustände erhält.
Die Option:

„Disable internal pull-up/down“


wird nur bei spezieller Elektronik benötigt.
Für normale Taster sollte die Standardkonfiguration meist unverändert bleiben. Beim ESP32 existiert zusätzlich die Möglichkeit, echte Touchpins zu verwenden. Hier reagiert der Controller auf Berührung statt auf mechanisches Drücken.
Die Einstellung:

„Touch threshold“


bestimmt dabei die Empfindlichkeit.
Button Configuration ist besonders beliebt bei:

  • Wandsteuerungen
  • Nachtlichtern
  • Smart-Home-Projekten
  • Kinderzimmern
  • DIY-Lampen

Dadurch bleibt das System selbst dann bedienbar, wenn WLAN oder Netzwerk ausfallen.


Button GPIO

Beispiel:

GPIO0

Dort ist ein Taster angeschlossen.


Unterstützte Typen

TypFunktion
Pushbutton normaler Taster
Switch Kippschalter
PIR Bewegungsmelder
Touch Touchsensor
Disabled deaktiviert

Mögliche Aktionen

Je nach Konfiguration:

AktionBedeutung
Kurzer Druck Ein/Aus
Langer Druck Helligkeit
Doppelklick Presets
Mehrfachdruck Spezialfunktionen

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5. IR GPIO

Hier werden IR-Fernbedienungen eingerichtet.


Was bedeutet IR?

IR = Infrarot.

Damit funktionieren:

  • typische LED-Fernbedienungen
  • TV-ähnliche Remote Controls

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Apply IR change to main segment only

Beschränkt Fernbedienung auf:

  • nur das Hauptsegment

Praktisch bei mehreren LED-Zonen.

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6. Relay GPIO

Hier steuerst du ein Relais.


Was macht ein Relais?

Ein Relais kann:

  • Netzteile einschalten
  • Netzteile ausschalten

Warum sinnvoll?

Große LED-Installationen ziehen auch im Standby Strom.
Mit Relais kann:

  • komplett abgeschaltet werden
  • Strom gespart werden

Invert

Dreht die Logik um.
Manche Relais:

  • schalten bei HIGH
    andere:
  • bei LOW

Diese Option korrigiert das.

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7. Defaults

Der Bereich „Defaults“ bestimmt, wie sich WLED direkt nach dem Einschalten verhält.
Das betrifft:

  • Stromausfälle
  • Neustarts
  • Resets
  • Firmware-Updates

br>Eine der wichtigsten Optionen ist:

„Turn LEDs on after power up/reset“


Ist diese Funktion aktiviert, schalten sich die LEDs nach dem Start automatisch wieder ein.
Das ist praktisch bei:

  • Raumbeleuchtung
  • Dauerinstallationen
  • Ambientelicht


Manche Nutzer möchten dagegen, dass LEDs nach Stromausfall ausgeschaltet bleiben. Dann wird diese Option deaktiviert.
Die Einstellung:

„Default brightness“

legt die Starthelligkeit fest.

WLED verwendet dabei Werte zwischen:

  • 0
  • 255


128 entspricht ungefähr:

  • 50% Helligkeit


Diese Begrenzung kann sehr sinnvoll sein. Wenn LEDs nach einem Neustart sofort mit voller Leistung starten würden, könnten:

  • Netzteile kurzzeitig überlastet werden
  • Sicherungen auslösen
  • starke Spannungseinbrüche entstehen


Besonders große LED-Anlagen profitieren deshalb von moderaten Startwerten.
Sehr mächtig ist außerdem:

„Apply preset at boot“


Damit lädt WLED automatisch ein gespeichertes Preset beim Start.
Ein Preset kann enthalten:

  • Farben
  • Effekte
  • Segmente
  • Helligkeit
  • Playlists


Dadurch startet die gesamte Beleuchtung immer in einem definierten Zustand.
Beispiele:

  • warmweißes Raumlicht
  • Nachtmodus
  • Regenbogeneffekt
  • Weihnachtsbeleuchtung
  • Musikmodus

Gerade im Smart Home ist diese Funktion enorm wichtig. So verhält sich die Beleuchtung nach jedem Neustart zuverlässig und vorhersehbar.

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Turn LEDs on after power up/reset

Wenn aktiviert:

LEDs gehen nach Neustart automatisch an.

Default brightness

Beispiel:

128

Der Bereich geht von:

  • 0 bis 255

128 entspricht ungefähr:

  • 50% Helligkeit

Apply preset at boot

Automatisches Laden eines Presets.
Beispiel:

  • bestimmte Farbe
  • Effekt
  • Segmentlayout

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8. Gamma correction

Sehr wichtige Bildoptimierung.
Viele Anfänger unterschätzen diesen Punkt.


Warum Gamma wichtig ist

Das menschliche Auge sieht Helligkeit nicht linear.
Ohne Gamma:

  • Farben wirken unnatürlich
  • Übergänge sehen hart aus


Mit Gamma:

  • weichere Farben
  • angenehmere Helligkeit
  • bessere Optik

Use Gamma correction for color

Empfehlung:

Aktiviert lassen.

Use Gamma correction for brightness

Beeinflusst Helligkeitsverläufe.
Manche Nutzer mögen - weichere Dimmung -
Andere bevorzugen - lineare Helligkeit -


Gamma Value

Beispiel:

2.8


Typische Werte:

WertWirkung
1.0 keine Korrektur
2.2 Standard
2.8 weichere Darstellung

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9. Transitions

Steuert Übergänge zwischen:

  • Farben
  • Effekten
  • Presets

Crossfade

Aktiviert weiche Übergänge.

Ohne Crossfade: -> harter Farbwechsel
Mit Crossfade: -> sanftes Überblenden


Effect blending

Mischt Effekte weich ineinander.
Sieht deutlich professioneller aus.


Transition Time

Beispiel:

700ms


Das bedeutet, der Übergang dauert:
0,7 Sekunden


10. Timed Light

Die Nachtlichtfunktion.


Default Duration

Beispiel:

60 Minuten

Nach 60 Minuten:

  • wird heruntergedimmt
  • oder ausgeschaltet

Mode

Beispiel:

Fade

Das Licht:

  • dimmt langsam herunter
  • statt abrupt auszugehen

Sehr angenehm nachts.


11. White Management

Nur wichtig für:

  • RGBW LEDs

Also LEDs mit:

  • zusätzlicher Weiß-LED

White Balance correction

Korrigiert Weißtöne.
Hilft gegen:

  • kaltes Weiß
  • Farbstiche
  • unnatürliche Weißfarben

12. Advanced

Erweiterte Performance-Einstellungen.


Palette blending

Steuert:

  • wie Farben ineinander gemischt werden

Target refresh rate

Beispiel:

42 FPS

FPS = Bilder pro Sekunde.


Höhere FPS

Vorteile

  • flüssigere Animationen
  • weichere Effekte

Nachteile

  • höhere CPU-Last
  • mehr Stromverbrauch
  • mehr Wärme

Zusammenfassung für Einsteiger

Die wichtigsten Einstellungen zuerst

EinstellungEmpfehlung
LED Type WS281x
Color Order meist GRB
Current Limiter aktivieren
Gamma Correction aktivieren
Crossfade aktivieren
FPS 30–45
Multiple Outputs nur bei ESP32 sinnvoll

Typisches Anfänger-Setup

KomponenteEinstellung
LEDs WS2812B
Spannung 5V
LED-Anzahl 30–300
Controller ESP32
Color Order GRB
Netzteil ausreichend dimensioniert
Limiter aktiviert
Gamma aktiviert

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Fazit

Das Menü „LED Preferences“ ist das Herzstück von WLED.
Hier steuerst du:

  • Hardware
  • Stromverbrauch
  • Sicherheit
  • Performance
  • Bedienung
  • Farbqualität


Für Beginner sind besonders wichtig:

BereichWarum wichtig
LED Type richtige Kommunikation
GPIO korrekter Anschluss
Current Limiter Schutz vor Schäden
Gamma schönere Farben
Transitions weichere Effekte
Relay Strom sparen
Buttons einfache Bedienung

Das gezeigte Setup ist bereits sehr modern und leistungsfähig:

  • 2 parallele LED-Ausgänge
  • ESP32
  • automatische Strombegrenzung
  • Gamma-Korrektur
  • sanfte Übergänge
  • Relaissteuerung

Damit lassen sich bereits professionelle LED-Projekte umsetzen.

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– 1.2 Enable automatic brightness limiter
– 1.3 Maximum Current
– 1.4 Current estimated usage
– 1.5 LED voltage
– 2. Hardware Setup
– 2.1 LED Output 1
– 2.2 Color Order
– 2.3 Reversed (rotated 180°)
– 2.4 Skip first LEDs
– 2.5 Off Refresh
– 2.6 LED Output 2
– 2.7 Vorteile mehrerer Outputs
– 2.8 LED Memory Usage
– 2.9 Make a segment for each output
– 2.10 Use global LED buffer
– 3. Color Order Override
– 4. Button Configuration
– 5. IR GPIO
– 5.1 Apply IR change to main segment only
– 6. Relay GPIO
– 7. Defaults
– 7.1 Turn LEDs on after power up/reset
– 8. Gamma correction
– 9. Transitions
– 10. Timed Light
– 11. White Management
– 12. Fazit


Das Menü „LED Preferences“ ist das wichtigste Hardware-Menü in WLED.
Hier legst du fest:

  • welche LEDs du verwendest
  • an welchen Pins sie angeschlossen sind
  • wie viel Strom genutzt werden darf
  • wie Taster, Relais oder Fernbedienungen arbeiten
  • wie weich Farben und Effekte dargestellt werden

Für Einsteiger wirkt dieses Menü oft kompliziert.
Tatsächlich braucht man aber nur zu verstehen:

WLED muss wissen:
Welche LEDs? Wo angeschlossen? Wie viel Strom? Und wie sollen sie reagieren?

1. LED & Hardware Setup

Dieser obere Bereich zeigt die grundlegenden Daten deiner LED-Installation.


Total LEDs

Beispiel:

60 LEDs


Das bedeutet:
Alle konfigurierten LEDs zusammen ergeben 60 Stück.

Wenn du:

  • 1 Strip mit 60 LEDs hast → ebenfalls 60
  • 2 Strips mit je 30 LEDs hast → auch 60

Warum ist diese Zahl wichtig?

Die LED-Anzahl beeinflusst:

BereichBedeutung
Speicherverbrauch Mehr LEDs brauchen mehr Arbeitsspeicher
Stromverbrauch Mehr LEDs = mehr Strom
Performance Viele LEDs können den Controller stärker belasten
Effekte Große Animationen brauchen mehr Rechenleistung

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Recommended power supply

WLED berechnet automatisch ein empfohlenes Netzteil.

Beispiel:

5V 3.5A


Das bedeutet:
Für maximale Helligkeit auf Vollweiß sollte dein Netzteil etwa 3,5 Ampere liefern können.


Warum „Vollweiß“ wichtig ist

RGB-LEDs brauchen am meisten Strom wenn:

  • Rot = 100%
  • Grün = 100%
  • Blau = 100%

gleichzeitig aktiv sind.

Dann entsteht Weiß — und der höchste Stromverbrauch.


Hinweis: „for most effects, ~1.5A is enough“

Das bedeutet:
Normale Animationen verbrauchen oft viel weniger Strom als Vollweiß.

Viele Effekte:

  • blinken nur teilweise
  • nutzen dunklere Farben
  • schalten nie alle LEDs gleichzeitig voll ein

Darum reicht oft ein kleineres Netzteil.

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Enable automatic brightness limiter

Sehr wichtige Sicherheitsfunktion.
Wenn aktiviert:

WLED reduziert automatisch die Helligkeit, sobald zu viel Strom verbraucht würde.

Warum ist das sinnvoll?

Ohne Begrenzung kann passieren:

  • Netzteil überlastet
  • LEDs flackern
  • ESP startet neu
  • Spannung bricht ein
  • Kabel werden heiß

Empfehlung für Beginner

SituationEmpfehlung
Anfängerprojekt Immer aktivieren
USB-Betrieb Sehr wichtig
Große Installationen Pflicht
Starkes Netzteil vorhanden Trotzdem sinnvoll

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Maximum Current

Beispiel:

850 mA


Das bedeutet:WLED darf maximal 850 Milliampere nutzen.


Einfache Erklärung

WLED behandelt diesen Wert wie eine Strom-Grenze.
Wird die Grenze überschritten:

  • reduziert WLED automatisch die Helligkeit

Typische Werte

VersorgungEmpfehlung
Direkt über ESP/USB unter 1000 mA
Kleines Netzteil reale Leistung eintragen
Großes Netzteil tatsächlichen Maximalwert eintragen

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Current estimated usage

Der Bereich „Current estimated usage“ zeigt den aktuell geschätzten Stromverbrauch deiner LEDs an.
WLED berechnet diesen Wert automatisch anhand mehrerer Faktoren:

  • Anzahl der LEDs
  • aktuelle Helligkeit
  • verwendete Farben
  • LED-Typ
  • Spannungseinstellung
  • aktive Effekte


Wenn dort zum Beispiel:

160 mA


steht, bedeutet das:

Die LEDs verbrauchen im aktuellen Zustand ungefähr 160 Milliampere Strom.
Wichtig ist dabei:
Dieser Wert ist keine echte Messung, sondern eine intelligente Berechnung der Firmware. WLED besitzt keinen eingebauten Stromsensor. Stattdessen nutzt die Software typische Verbrauchswerte der LEDs und schätzt daraus die momentane Belastung. Das funktioniert überraschend gut, weil RGB-LEDs relativ vorhersehbar arbeiten. Eine typische WS2812B-LED benötigt bei voller weißer Helligkeit ungefähr:

  • bis zu 55–60 mA pro LED


Allerdings nur dann, wenn:

  • Rot = 100%
  • Grün = 100%
  • Blau = 100%


gleichzeitig aktiv sind.
In der Praxis passiert das selten. Die meisten Animationen nutzen:

  • dunklere Farben
  • wechselnde Muster
  • nicht alle LEDs gleichzeitig


Dadurch liegt der reale Stromverbrauch oft deutlich niedriger.
Der geschätzte Verbrauch ist besonders wichtig für die automatische Strombegrenzung („Brightness Limiter“).
WLED überwacht ständig den berechneten Gesamtverbrauch. Wird der eingestellte Maximalwert überschritten, reduziert die Firmware automatisch die Helligkeit, um:

  • Netzteile zu schützen
  • Spannungsabfälle zu vermeiden
  • Neustarts des ESP zu verhindern
  • Flackern zu reduzieren


Gerade Anfänger unterschätzen häufig, wie viel Strom LEDs tatsächlich benötigen.
Schon 300 LEDs können bei voller Helligkeit mehrere Ampere ziehen. Deshalb hilft die Verbrauchsanzeige dabei, ein Gefühl für die tatsächliche Belastung zu bekommen.

Ein weiterer Vorteil:
Man erkennt schnell, wie stark verschiedene Effekte den Stromverbrauch beeinflussen.
Ein statisches Weißbild benötigt meist deutlich mehr Energie als bunte Animationen oder Lauflichteffekte.
Die Anzeige eignet sich daher hervorragend, um:

  • Netzteile richtig zu dimensionieren
  • Kabelquerschnitte abzuschätzen
  • Stromprobleme frühzeitig zu erkennen
  • sichere Helligkeitsgrenzen festzulegen

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LED voltage

Beispiel:

5V default (55mA)


Hier sagst du WLED:

Welche LED-Spannung und welcher LED-Typ verwendet wird.

Warum ist das wichtig?

WLED nutzt interne Verbrauchsmodelle.
Dadurch kann die Firmware:

  • Strom besser schätzen
  • den Limiter korrekt berechnen

Typische LED-Spannungen

TypTypische LEDs
5V WS2812B, NeoPixel
12V WS2811 Strips
24V große Installationen

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2. Hardware Setup

Der Bereich „Hardware Setup“ ist die wichtigste technische Konfiguration in WLED.
Hier wird festgelegt:

Welche LEDs hängen an welchem Pin und wie sollen sie angesteuert werden?


Im Grunde beschreibt dieses Menü die komplette physische Verbindung zwischen dem ESP-Controller und den LED-Strips. Jeder LED-Ausgang („Bus“) besitzt dabei eigene Einstellungen. Das ist besonders wichtig beim ESP32, weil dieser mehrere LED-Strips gleichzeitig steuern kann.
Zu jedem Ausgang gehören unter anderem:

  • LED-Typ
  • Anzahl der LEDs
  • Startindex
  • GPIO-Pin
  • Farbreihenfolge
  • Spezialoptionen


Der Punkt „LED Type“ bestimmt das verwendete Kommunikationsprotokoll.
LEDs wie:

  • WS2812B
  • WS2811
  • SK6812


arbeiten zwar ähnlich, besitzen aber teilweise unterschiedliche Signalformate oder Zusatzfunktionen. WLED muss deshalb genau wissen, welcher Typ angeschlossen ist. Die Einstellung „GPIO“ legt fest, an welchem Pin des ESP die Datenleitung angeschlossen wurde.
GPIO steht für:

General Purpose Input/Output


Das sind die universellen Pins des Controllers.
Wird der falsche GPIO eingetragen:

  • reagieren LEDs gar nicht
  • flackern
  • zeigen zufällige Farben


Der Startindex („Start“) bestimmt die Position der LEDs im gesamten System. Bei mehreren Ausgängen entsteht dadurch eine durchgehende LED-Adressierung.
Beispiel:

  • Ausgang 1 → LEDs 0–29
  • Ausgang 2 → LEDs 30–59


Dadurch kann WLED mehrere physische Strips wie einen einzigen großen Strip behandeln. Die Einstellung „Length“ definiert die Anzahl der LEDs pro Ausgang.
Diese Zahl beeinflusst:

  • Speicherverbrauch
  • Performance
  • Stromberechnung


Je mehr LEDs konfiguriert werden, desto mehr RAM benötigt der ESP. Besonders beim ESP8266 existieren hier Grenzen. Der ESP32 besitzt deutlich mehr Speicher und eignet sich deshalb besser für große Projekte. Ein großer Vorteil des Hardware Setups ist die Unterstützung mehrerer paralleler Ausgänge.
Dadurch können:

  • große LED-Installationen
  • Matrizen
  • Raumbeleuchtungen
  • getrennte Zonen


deutlich flüssiger angesteuert werden. Bei nur einem langen Strip müssen alle Daten seriell hintereinander übertragen werden. Mehrere parallele Ausgänge reduzieren diese Verzögerung erheblich. 
Zusätzlich bietet das Menü viele Komfortfunktionen:

  • automatische Segmenterstellung
  • invertierte Laufrichtung
  • Überspringen defekter LEDs
  • gemeinsame Speicherpuffer


Dadurch lassen sich selbst komplexe LED-Projekte relativ einfach konfigurieren.

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LED Output 1

LED Type

Beispiel:

WS281x


Das ist die Standardfamilie für:

  • WS2812B
  • WS2811
  • NeoPixel

Einfach erklärt

WLED muss wissen:

  • wie die LEDs Daten verstehen
  • welches Signalprotokoll verwendet wird

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Color Order

Beispiel:

GRB


Das ist extrem wichtig.
Viele LEDs speichern Farben intern nicht als:

  • RGB


sondern als:

  • GRB
  • BRG
  • RGBW
    usw.

Typisches Problem

Wenn:

  • Rot falsch aussieht
  • Blau grün wird

liegt fast immer die falsche Color Order vor.


Lösung

Einfach:

  • RGB
  • GRB
  • BRG

durchprobieren.


Start

Beispiel:

0


Das bedeutet:
Der erste Strip beginnt bei LED Nummer 0.


Length

Beispiel:

30

Dieser Ausgang steuert 30 LEDs.


GPIO

Beispiel:

GPIO16

Das ist der Datenpin.
Hier sendet der ESP die Steuerdaten an die LEDs.


Wichtig für Anfänger

GPIO bedeutet:

Allgemeiner Ein-/Ausgangspin des ESP.


Dort wird:

  • Datenleitung
  • Button
  • Relais
    angeschlossen.

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Reversed (rotated 180°)

Sehr praktische Funktion.
Wenn aktiviert:

Die Reihenfolge der LEDs wird umgedreht.

Warum hilfreich?

Wenn der Strip falsch herum montiert wurde:

  • muss man ihn nicht neu kleben

WLED dreht die Reihenfolge einfach softwareseitig um.

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Skip first LEDs

Überspringt bestimmte LEDs am Anfang.
Nützlich bei:

  • defekten LEDs
  • versteckten LEDs
  • reservierten Pixeln

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Off Refresh – warum LEDs manchmal trotz „Aus“ aktualisiert werden müssen

Die Option „Off Refresh“ wirkt auf den ersten Blick merkwürdig.
Denn eigentlich erwartet man:

Wenn LEDs ausgeschaltet sind, passiert nichts mehr.


Technisch gesehen ist das jedoch nicht immer optimal.
Digitale LEDs wie WS2812B behalten ihren letzten Datenzustand im internen Speicher. Manche LED-Chips oder Netzteile reagieren dabei empfindlich, wenn längere Zeit keine neuen Datensignale mehr gesendet werden.
Dadurch können Probleme entstehen wie:

  • leichtes Glimmen
  • zufälliges Flackern
  • unstabile Farben
  • Störungen nach dem Ausschalten


Genau dafür existiert „Off Refresh“.
Ist diese Funktion aktiviert, sendet WLED weiterhin regelmäßig Aktualisierungsdaten an die LEDs — selbst wenn die LEDs eigentlich ausgeschaltet sind.
Die LEDs bleiben dadurch stabil im „echten Aus-Zustand“.
Besonders hilfreich ist das bei:

  • billigen Netzteilen
  • langen Datenleitungen
  • empfindlichen LED-Chips
  • elektrischen Störungen
  • großen Installationen


Ein weiterer wichtiger Punkt:
Manche LEDs interpretieren elektrische Störungen auf der Datenleitung als neue Befehle. Ohne regelmäßige Aktualisierung kann das zu zufälligem Aufblitzen einzelner LEDs führen.
„Off Refresh“ verhindert dieses Verhalten oft zuverlässig.
Der Nachteil:
Der ESP arbeitet dauerhaft weiter und sendet kontinuierlich Daten.
Dadurch steigt:

  • CPU-Last leicht an
  • Stromverbrauch minimal
  • Wärmeentwicklung geringfügig


Für kleine Heimprojekte ist das meist unproblematisch. Bei batteriebetriebenen Geräten oder Energiespar-Projekten deaktivieren manche Nutzer diese Funktion bewusst.
In der Praxis gilt aber:
Wenn LEDs im ausgeschalteten Zustand flackern oder glimmen, ist „Off Refresh“ häufig die erste und einfachste Lösung.

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LED Output 2

Im Beispiel existiert:

Ausgang 2

Was bedeutet das?

Der ESP32 kann mehrere LED-Strips gleichzeitig steuern.
Das ist ein großer Vorteil gegenüber ESP8266.


Beispiel

AusgangLEDsGPIO
Ausgang 1 0–29 GPIO16
Ausgang 2 30–59 GPIO2

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Vorteile mehrerer Outputs

VorteilErklärung
Mehr Performance LEDs werden parallel angesteuert
Große Projekte Tausende LEDs möglich
Mehrere Zonen Räume getrennt steuerbar
Weniger Verzögerung Effekte laufen flüssiger

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LED Memory Usage

Beispiel:

600 / 64000 B


Das zeigt:

  • wie viel RAM genutzt wird
  • wie viel noch frei ist

Warum wichtig?

Zu viele LEDs können:

  • Speicherprobleme verursachen
  • Abstürze erzeugen
  • Effekte verlangsamen

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Make a segment for each output

Sehr praktische Option.
Wenn aktiviert:

Jeder Ausgang wird automatisch als eigenes Segment angelegt.

Vorteil

Du kannst:

  • jeden Strip separat steuern
  • unterschiedliche Farben nutzen
  • verschiedene Effekte gleichzeitig anzeigen

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Use global LED buffer

Optimiert die Speicherverwaltung.
Einfach erklärt:

WLED nutzt einen gemeinsamen Speicherbereich für alle LEDs.


Das verbessert meist:

  • Stabilität
  • Geschwindigkeit

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3. Color Order Override

Die Funktion „Color Order Override“ gehört zu den häufigsten Ursachen für „falsche Farben“ bei LED-Projekten.
Viele Anfänger gehen davon aus, dass RGB-LEDs intern immer gleich aufgebaut sind:

  • Rot
  • Grün
  • Blau


Tatsächlich speichern viele LED-Chips die Farbkanäle aber in einer anderen Reihenfolge.
Sehr verbreitet ist zum Beispiel:

  • GRB statt RGB


Das bedeutet:
Die LED erwartet zuerst Grün, dann Rot und erst danach Blau.
Wenn WLED die falsche Reihenfolge verwendet, entstehen typische Fehler:

  • Rot wird grün
  • Blau wird rot
  • Farben wirken komplett falsch
  • Weiß bekommt Farbstiche


Genau dafür existiert die „Color Order“-Konfiguration.
Mit „Color Order Override“ kann man diese Reihenfolge manuell korrigieren oder überschreiben.
Das ist besonders wichtig bei:

  • gemischten LED-Typen
  • günstigen "NoName"-Strips
  • RGBW-LEDs
  • unterschiedlichen Chargen
  • Sonderhardware


Interessant ist:
Selbst optisch identische LED-Strips können intern unterschiedliche Farbzuordnungen besitzen.
Darum gibt es keine universelle Standard-Einstellung.
Die häufigsten Reihenfolgen sind:

ReihenfolgeTypisch bei
GRB WS2812B
RGB manche SK6812
BRG einige günstige Strips
RGBW RGBW-LEDs


WLED erlaubt dadurch eine sehr flexible Anpassung.
Für Beginner gilt:
Wenn Farben falsch aussehen, sollte zuerst die Color Order überprüft werden — noch bevor man Verkabelungsfehler vermutet.

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4. Button Configuration

Mit der „Button Configuration“ können echte Taster oder Schalter direkt mit WLED verbunden werden.
Dadurch lässt sich die Beleuchtung auch ohne:

  • Smartphone
  • Browser
  • App
  • WLAN

steuern.

Der Taster wird dabei an einen GPIO-Pin des ESP angeschlossen. WLED überwacht diesen Pin permanent und reagiert auf bestimmte Eingaben.
Besonders praktisch:
WLED unterstützt unterschiedliche Gerätetypen.

Zum Beispiel:

  • normale Drucktaster
  • Kippschalter
  • Touchsensoren
  • Bewegungsmelder
  • PIR-Sensoren


Je nach Typ interpretiert WLED die Signale unterschiedlich.
Ein einfacher Pushbutton kann beispielsweise:

  • Licht ein/aus schalten
  • Presets wechseln
  • Helligkeit verändern
  • Effekte starten


WLED erkennt dabei sogar verschiedene Tastendauern:

  • kurzer Druck
  • langer Druck
  • Doppelklick
  • Mehrfachklick


Dadurch entstehen erstaunlich viele Bedienmöglichkeiten mit nur einem einzigen Knopf. Die Funktion basiert auf sogenannten internen Pull-Up- oder Pull-Down-Widerständen des ESP. Diese sorgen dafür, dass der GPIO-Pin stabile Signalzustände erhält.
Die Option:

„Disable internal pull-up/down“


wird nur bei spezieller Elektronik benötigt.
Für normale Taster sollte die Standardkonfiguration meist unverändert bleiben. Beim ESP32 existiert zusätzlich die Möglichkeit, echte Touchpins zu verwenden. Hier reagiert der Controller auf Berührung statt auf mechanisches Drücken.
Die Einstellung:

„Touch threshold“


bestimmt dabei die Empfindlichkeit.
Button Configuration ist besonders beliebt bei:

  • Wandsteuerungen
  • Nachtlichtern
  • Smart-Home-Projekten
  • Kinderzimmern
  • DIY-Lampen

Dadurch bleibt das System selbst dann bedienbar, wenn WLAN oder Netzwerk ausfallen.


Button GPIO

Beispiel:

GPIO0

Dort ist ein Taster angeschlossen.


Unterstützte Typen

TypFunktion
Pushbutton normaler Taster
Switch Kippschalter
PIR Bewegungsmelder
Touch Touchsensor
Disabled deaktiviert

Mögliche Aktionen

Je nach Konfiguration:

AktionBedeutung
Kurzer Druck Ein/Aus
Langer Druck Helligkeit
Doppelklick Presets
Mehrfachdruck Spezialfunktionen

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5. IR GPIO

Hier werden IR-Fernbedienungen eingerichtet.


Was bedeutet IR?

IR = Infrarot.

Damit funktionieren:

  • typische LED-Fernbedienungen
  • TV-ähnliche Remote Controls

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Apply IR change to main segment only

Beschränkt Fernbedienung auf:

  • nur das Hauptsegment

Praktisch bei mehreren LED-Zonen.

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6. Relay GPIO

Hier steuerst du ein Relais.


Was macht ein Relais?

Ein Relais kann:

  • Netzteile einschalten
  • Netzteile ausschalten

Warum sinnvoll?

Große LED-Installationen ziehen auch im Standby Strom.
Mit Relais kann:

  • komplett abgeschaltet werden
  • Strom gespart werden

Invert

Dreht die Logik um.
Manche Relais:

  • schalten bei HIGH
    andere:
  • bei LOW

Diese Option korrigiert das.

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7. Defaults

Der Bereich „Defaults“ bestimmt, wie sich WLED direkt nach dem Einschalten verhält.
Das betrifft:

  • Stromausfälle
  • Neustarts
  • Resets
  • Firmware-Updates

br>Eine der wichtigsten Optionen ist:

„Turn LEDs on after power up/reset“


Ist diese Funktion aktiviert, schalten sich die LEDs nach dem Start automatisch wieder ein.
Das ist praktisch bei:

  • Raumbeleuchtung
  • Dauerinstallationen
  • Ambientelicht


Manche Nutzer möchten dagegen, dass LEDs nach Stromausfall ausgeschaltet bleiben. Dann wird diese Option deaktiviert.
Die Einstellung:

„Default brightness“

legt die Starthelligkeit fest.

WLED verwendet dabei Werte zwischen:

  • 0
  • 255


128 entspricht ungefähr:

  • 50% Helligkeit


Diese Begrenzung kann sehr sinnvoll sein. Wenn LEDs nach einem Neustart sofort mit voller Leistung starten würden, könnten:

  • Netzteile kurzzeitig überlastet werden
  • Sicherungen auslösen
  • starke Spannungseinbrüche entstehen


Besonders große LED-Anlagen profitieren deshalb von moderaten Startwerten.
Sehr mächtig ist außerdem:

„Apply preset at boot“


Damit lädt WLED automatisch ein gespeichertes Preset beim Start.
Ein Preset kann enthalten:

  • Farben
  • Effekte
  • Segmente
  • Helligkeit
  • Playlists


Dadurch startet die gesamte Beleuchtung immer in einem definierten Zustand.
Beispiele:

  • warmweißes Raumlicht
  • Nachtmodus
  • Regenbogeneffekt
  • Weihnachtsbeleuchtung
  • Musikmodus

Gerade im Smart Home ist diese Funktion enorm wichtig. So verhält sich die Beleuchtung nach jedem Neustart zuverlässig und vorhersehbar.

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Turn LEDs on after power up/reset

Wenn aktiviert:

LEDs gehen nach Neustart automatisch an.

Default brightness

Beispiel:

128

Der Bereich geht von:

  • 0 bis 255

128 entspricht ungefähr:

  • 50% Helligkeit

Apply preset at boot

Automatisches Laden eines Presets.
Beispiel:

  • bestimmte Farbe
  • Effekt
  • Segmentlayout

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8. Gamma correction

Sehr wichtige Bildoptimierung.
Viele Anfänger unterschätzen diesen Punkt.


Warum Gamma wichtig ist

Das menschliche Auge sieht Helligkeit nicht linear.
Ohne Gamma:

  • Farben wirken unnatürlich
  • Übergänge sehen hart aus


Mit Gamma:

  • weichere Farben
  • angenehmere Helligkeit
  • bessere Optik

Use Gamma correction for color

Empfehlung:

Aktiviert lassen.

Use Gamma correction for brightness

Beeinflusst Helligkeitsverläufe.
Manche Nutzer mögen - weichere Dimmung -
Andere bevorzugen - lineare Helligkeit -


Gamma Value

Beispiel:

2.8


Typische Werte:

WertWirkung
1.0 keine Korrektur
2.2 Standard
2.8 weichere Darstellung

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9. Transitions

Steuert Übergänge zwischen:

  • Farben
  • Effekten
  • Presets

Crossfade

Aktiviert weiche Übergänge.

Ohne Crossfade: -> harter Farbwechsel
Mit Crossfade: -> sanftes Überblenden


Effect blending

Mischt Effekte weich ineinander.
Sieht deutlich professioneller aus.


Transition Time

Beispiel:

700ms


Das bedeutet, der Übergang dauert:
0,7 Sekunden


10. Timed Light

Die Nachtlichtfunktion.


Default Duration

Beispiel:

60 Minuten

Nach 60 Minuten:

  • wird heruntergedimmt
  • oder ausgeschaltet

Mode

Beispiel:

Fade

Das Licht:

  • dimmt langsam herunter
  • statt abrupt auszugehen

Sehr angenehm nachts.


11. White Management

Nur wichtig für:

  • RGBW LEDs

Also LEDs mit:

  • zusätzlicher Weiß-LED

White Balance correction

Korrigiert Weißtöne.
Hilft gegen:

  • kaltes Weiß
  • Farbstiche
  • unnatürliche Weißfarben

12. Advanced

Erweiterte Performance-Einstellungen.


Palette blending

Steuert:

  • wie Farben ineinander gemischt werden

Target refresh rate

Beispiel:

42 FPS

FPS = Bilder pro Sekunde.


Höhere FPS

Vorteile

  • flüssigere Animationen
  • weichere Effekte

Nachteile

  • höhere CPU-Last
  • mehr Stromverbrauch
  • mehr Wärme

Zusammenfassung für Einsteiger

Die wichtigsten Einstellungen zuerst

EinstellungEmpfehlung
LED Type WS281x
Color Order meist GRB
Current Limiter aktivieren
Gamma Correction aktivieren
Crossfade aktivieren
FPS 30–45
Multiple Outputs nur bei ESP32 sinnvoll

Typisches Anfänger-Setup

KomponenteEinstellung
LEDs WS2812B
Spannung 5V
LED-Anzahl 30–300
Controller ESP32
Color Order GRB
Netzteil ausreichend dimensioniert
Limiter aktiviert
Gamma aktiviert

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Fazit

Das Menü „LED Preferences“ ist das Herzstück von WLED.
Hier steuerst du:

  • Hardware
  • Stromverbrauch
  • Sicherheit
  • Performance
  • Bedienung
  • Farbqualität


Für Beginner sind besonders wichtig:

BereichWarum wichtig
LED Type richtige Kommunikation
GPIO korrekter Anschluss
Current Limiter Schutz vor Schäden
Gamma schönere Farben
Transitions weichere Effekte
Relay Strom sparen
Buttons einfache Bedienung

Das gezeigte Setup ist bereits sehr modern und leistungsfähig:

  • 2 parallele LED-Ausgänge
  • ESP32
  • automatische Strombegrenzung
  • Gamma-Korrektur
  • sanfte Übergänge
  • Relaissteuerung

Damit lassen sich bereits professionelle LED-Projekte umsetzen.

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